Fragen und Antworten zum Pulstec μ-X360J
Das μ-X360J ist die neueste Generation eines Röntgendiffraktometers zur schnellen und zuverlässigen Bestimmung von Eigenspannungen und Restaustenit in metallischen Bauteilen. Durch Wechseln der Röhre ist es für viele unterschiedliche Metalle, Legierungen sowie Keramik einsetzbar. Es ersetzt das etablierte μ-X360s und setzt neue Maßstäbe in Präzision, Geschwindigkeit und Bedienkomfort.
Das μ-X360J bietet höhere Präzision, schnellere Messzeiten und eine deutlich verbesserte Bedienbarkeit. Zusätzlich ermöglicht es stabilere und effizientere Messprozesse sowie eine erweiterte Automatisierung durch die optionale Software StressEasy.
Das System eignet sich für die Eigenspannungs- und Restaustenitbestimmung in metallischen Bauteilen. Typische Anwendungen sind die Bewertung von Werkstoffzustand, Dauerfestigkeit und die Qualitätssicherung einzelner Fertigungsschritte. Darüber hinaus liefert es Hinweise auf Versetzungsdichte, Textur und Grobkorn.
Ja, dank einfacher Positionierbarkeit und kurzer Messzeiten ist das μ-X360J ideal für den Einsatz sowohl im Labor als auch direkt in der Produktion geeignet.
Ja, in Kombination mit einem Sechsachsroboter entsteht ein hochgradig automatisiertes System. Messungen können vollständig digitalisiert und ohne Benutzereingriff nacheinander durchgeführt werden.
Die optionale Software StressEasy ermöglicht eine weitreichende Automatisierung der Messprozesse. Dazu gehören Spannungsmappings, Stapelmessungen sowie integrierte Sollwertprüfungen für Produktionslinien.
Spannungsmappings ermöglichen die flächige Analyse von Eigenspannungszuständen. Beim μ-X360J sind diese individuell anpassbar und können an ausgewählten Positionen durch Oszillationsbewegungen ergänzt werden.
Die Messzeit liegt bei unter 45 Sekunden. Dadurch eignet sich das System besonders für Serienmessungen und Mappings.
Das μ-X360J wurde gezielt für einfache Bedienung entwickelt. Funktionen wie automatische Kalibrierung und einfacher Austausch von Komponenten reduzieren den Bedienaufwand erheblich.
Der feste Einfallswinkel erleichtert die Handhabung. Da keine Goniometer benötigt werden, lassen sich Positionierungsfehler minimieren. Zusätzlich unterstützt ein Farbdisplay die intuitive Bedienung und präzise Probenpositionierung.
Das Röhrenmodul kann nach dem Lösen von zwei Befestigungsschrauben über ein Stecksystem schnell und einfach ausgetauscht werden. Der integrierte Kollimator ermöglicht zusätzlich eine flexible Anpassung der Messfleckgröße.
Mit dem neuen Schnellwechselmodul lassen sich Röhre und Kollimator einfach und schnell austauschen. Das vereinfacht die Handhabung im Alltag erheblich.
Der größere Detektor ermöglicht einen größeren Messabstand, was sowohl die Zugänglichkeit verbessert als auch die Auflösung des Messsignals erhöht.
Das System nutzt eine automatische Abstandsermittlung durch präzise Datenanalyse des Debye-Scherrer-Rings. So lassen sich zuverlässige Ergebnisse mit geringem Aufwand erzielen.
Ja, das System wurde für eine verbesserte Zugänglichkeit entwickelt und eignet sich auch für Messungen an schwer erreichbaren Stellen.
Ja, auf der Website können eine Online-Demo, eine persönliche Beratung sowie ein individuelles Angebot angefragt werden.
NEU:
Farbdisplay für intuitive Bedienung und präzise Probenpositionierung
NEU:
Einfacher Röhren- und Kollimatorwechsel dank neuem Schnellwechselmodul